WIESBADEN – Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie waren die Menschen in Deutschland an Ostern mehr unterwegs als an den Ostertagen 2020. Dies geht aus einer Sonderauswertung experimenteller Daten hervor, mit denen das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuelle Mobilitätsveränderungen in der Corona-Pandemie abbildet. Am Karfreitag 2021 war die Mobilität um ein Fünftel (-20 %) geringer als 2019, am Ostermontag wurden ein Drittel (-33 %) weniger Bewegungen als 2019 beobachtet. Am Osterwochenende selbst (Karsamstag und Ostersonntag) war die Mobilität 14 % geringer als 2019. Zum Vergleich: 2020 hatte der Mobilitätsrückgang am Osterwochenende 28 % betragen, am Ostermontag 43 % und am Karfreitag 34 %. Somit war die Mobilität von Karfreitag bis Ostermontag 2021 durchgängig höher als an den Ostertagen 2020, jeweils verglichen mit den entsprechenden Tagen im Vorkrisenjahr 2019.