Pressemitteilung: Rückschlag beim IAB-Arbeitsmarktbarometer

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer verzeichnet im Juli einen Rückgang von 0,2 Punkten auf 99,4 Punkte. Beide Komponenten des Frühindikators des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegen erstmals außerhalb der Pandemie gleichauf. Das European Labour Market Barometer hält sich im Juli mit 100,1 Punkten hingegen knapp oberhalb der neutralen 100-Punkte-Marke.
Die Beschäftigungskomponente in Deutschland sinkt im Juli im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte. Damit liegt sie mit 99,4 Punkten jetzt deutlicher unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit kann sich hingegen weiter stabilisieren. Nach einem minimalen Anstieg um 0,1 Punkte liegt auch sie im Juli bei 99,4 Punkten. „Die Arbeitslosigkeit steigt seit vier Jahren, aber lange gab es trotzdem noch einen positiven Beschäftigungsausblick. Angesichts von Wirtschaftskrise und demographischer Schrumpfung reicht es dafür mittlerweile nicht mehr“, erklärt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am IAB. Die jüngste Eskalation in Nahost mit neuen Ölpreisanstiegen stelle zudem eine zusätzliche Belastung dar. (....)

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Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit IAB

Stichwörter: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit IAB, IAB‑Arbeitsmarktbarometer, European Labour Market Barometer, Beschäftigungskomponente, Arbeitslosigkeitskomponente, Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsverwaltungen, saisonbereinigte Arbeitslosigkeit, Beschäftigungsentwicklung, Frühindikator, Arbeitskräfteknappheits‑Index, Wirtschaftskrise

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur

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