Pressemitteilung: RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Belastungen durch den Iran-Krieg werden größer
Der weltweite Containerumschlag ist im April erneut gesunken. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus verschärft die Belastungen für den Welthandel. Lieferketten geraten immer stärker unter Druck, Transportkosten steigen, wichtige Hafenregionen verlieren an Dynamik. Der Containerumschlag in den internationalen Häfen ist im April 2026 erneut zurückgegangen. Nach einem starken Rückgang im März fiel der vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) berechnete Containerumschlag-Index um 1 Punkt von 142,2 (revidiert) auf 141,2 Indexpunkte. Die spürbare Belebung des Containerumschlags zu Beginn des Jahres wurde inzwischen rückgängig gemacht. Abschwächung in wichtigen Hafenregionen Besonders deutlich ist der Rückgang des Containerumschlags in den chinesischen Häfen: Der entsprechende Index fiel nach einem kräftigen Rückgang im Vormonat erneut von revidierten 161,0 Punkten im März auf 158,5 Punkte im April. Störungen in den Lieferketten durch den Iran-Krieg und sinkende Nachfrage dürften zu dem Rückgang wesentlich beigetragen haben. Auch in den nordeuropäischen Häfen machen sich die Belastungen durch den Iran-Krieg bemerkbar. Der Nordrange-Index, der als Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung im nördlichen Euroraum, insbesondere in Deutschland, gilt, sank von 120,0 Punkten (revidiert) auf 118,5 Punkte. (....)
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