Neue Methode verbessert die Überwachung von Wasserständen in Küstengebieten Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der University of Oxford haben eine neue Messmethode entwickelt, die die Variabilität der Gezeitenstände genauer erfasst als bisher gängige Methoden. Innerhalb einer Bucht von 90 Kilometern Länge konnten sie Tide-Unterschiede von bis zu einem Meter zeigen. Die Ergebnisse könnten Küstenschutz und Schifffahrt dort verbessern, wo Messstationen fehlen. In Kürze • Gezeitenstände per Satellitenbildern deutlich genauer messbar • Pegelunterschiede in zuvor unerreichbar hoher Auflösung mit Satellitenaufnahmen sichtbar • Nutzen für Küstenschutz, Vorhersagen und Schifffahrt Jeder, der schon einmal am Strand war, insbesondere an der Nordsee, hat erlebt, wie sich das Wasser innerhalb kürzester Zeit ausbreiten oder zurückziehen kann – ein Phänomen, das durch die Gezeiten verursacht wird. Diese Bewegungen genau und verlässlich zu kennen ist zentral für Küstenschutz, Hochwasservorhersagen und sichere Schifffahrt. Doch viele Küstenregionen sind nur lückenhaft vermessen: während lokale Pegelstationen Daten nur an einzelnen Punkten liefern, ist die üblicherweise genutzte Satellitenmessung in Küstennähe oft zu grob aufgelöst. (....)
Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link: