Straße beansprucht über zwölfmal so viel Platz pro beförderte Person / Berlin, 30. April 2021. Mit der Förderung des öffentlichen Verkehrs kann die Politik den wachsenden Flächenverbrauch wirksam bekämpfen und wichtige Räume für Natur und Mensch erhalten. Darauf weist das gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene angesichts neuer Daten vom Statistischen Bundesamt hin. „Wer der Natur in den ländlichen Regionen und den Menschen in den Städten den dringend benötigten Raum belassen möchte, muss den öffentlichen Verkehr stärken“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Freitag in Berlin. „Der Individualverkehr mit Auto und Lkw belastet die Umwelt auch durch seinen zu großen Flächenverbrauch. Wir müssen die Zubetonierung der Landschaften stoppen. Dazu kann eine Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene einen wesentlichen Beitrag leisten.“