Pressemitteilung: Schlüsseltechnologien für klimafreundliche Regionalflugzeuge der Zukunft
Europäisches Konsortium entwickelt innovative Bordenergiesysteme für hybride Antriebe Höhere Effizienz, weniger Lärm und Treibhausgase: Das verspricht die nächste Generation klimafreundlicher Regionalflugzeuge. In dem europäischen Konsortium OSYRYS forschen 24 Partner aus Industrie und Wissenschaft an der Entwicklung elektrischer Schlüsseltechnologien für das sichere hybridelektrische Fliegen auf Kurz- und Mittelstrecken. Der Forschungsverbund, koordiniert vom französischen Unternehmen SAFRAN Electrical & Power, wird von der Europäischen Union über das Clean Aviation-Programm mit 40 Millionen Euro gefördert. Beteiligt ist auch die Universität Ulm. Bis 2035 soll die nächste Generation regionaler Verkehrsflugzeuge – mit etwa 50 bis 100 Sitzplätzen – an den Start gehen und mindestens 30 Prozent weniger CO2 ausstoßen; so will es die Europäische Union. Ein vielversprechender Ansatz zur Steigerung der Effizienz und der Reduktion von Treibhausgasen sind hybridelektrische Flugzeugarchitekturen, die konventionelle Energiesysteme mit elektrischen Bordenergie- und Antriebssystemen kombinieren. Dabei müssen elektrische Energieverteilung, Energiemanagement und thermische Systeme eng aufeinander abgestimmt werden. „Es geht darum, Energie im Megawattbereich sicher zu erzeugen, zu verteilen und intelligent zu steuern. Technisch betrachtet ist dies ein sehr anspruchsvolles Unterfangen“, sagt Pierre-Julien Sonnette von SAFRAN Electrical & Power. Der französische Avionik-Konzern leitet das europäische Verbundprojekt OSYRYS, das über das Clean Aviation-Programm der Europäischen Union als Public-Private-Partnership mit 40 Millionen Euro ko-finanziert wird. (....)
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