Pressemitteilung: Schwedens Bahnliberalisierung: Ein gescheitertes Experiment und ein Weckruf für Europa

Am UN-Tag des öffentlichen Dienstes würdigt die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) die zentrale Rolle öffentlicher Dienste beim Aufbau gerechterer, umweltfreundlicherer und widerstandsfähigerer Gesellschaften. Kaum ein öffentlicher Dienst ist wichtiger oder wird so missverstanden wie die Bahn. Als Rückgrat nachhaltiger Mobilität, sozialen Zusammenhalts und territorialer Integration ist die Bahn mehr als nur ein Verkehrsmittel. Sie ist ein öffentliches Gut. Ein gemeinsames Gut. Ein strategisches Instrument für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit.
Die Europäische Kommission verweist seit Jahren auf Schweden als Vorbild für die Liberalisierung dieses wichtigen Dienstes. Schweden war das erste europäische Land, das sein Eisenbahnsystem entflechtete, Infrastrukturmanagement und Betrieb trennte und alle Bereiche – Güterverkehr, Regionalverkehr und Fernverkehr – für den Wettbewerb öffnete. Man erwartete, dass die Marktkräfte zu mehr Effizienz, niedrigeren Kosten und einer Verlagerung von mehr Passagieren und Gütern auf die Schiene führen würden.
Doch ein neuer Bericht des schwedischen Thinktanks Katalys mit dem Titel „ Marktreformen am Ende – Wie wir eine funktionierende Eisenbahn für die 2030er Jahre schaffen “ (maschinelle Übersetzung) erzählt ein ganz anderes Bild. Er bestätigt, was die ETF und ihre Mitgliedsorganisationen in ganz Europa seit Jahren sagen: Die Liberalisierung hat nichts gebracht. Stattdessen hat sie im Namen der Marktideologie einen einst starken öffentlichen Dienst ausgehöhlt. (....)

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Quelle: European Transport Workers’ Federation (ETF)

Stichwörter: European Transport Workers’ Federation (ETF), Schwedens Bahnliberalisierung, Weckruf für Europa, nachhaltige Mobilität, sozialer Zusammenhalt, territoriale Integration, Verkehrsmittel, strategisches Instrument, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit

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