Pressemitteilung: Seeverkehr wächst 2026 moderat. Geopolitische Risiken bremsen kurzfristig Seegüterumschlag. Vorkrisenniveau bis 2029 wieder erreichbar.
Hamburg/Berlin – Die heute veröffentlichte Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr zeigt ein differenziertes Bild für den Seeverkehr: Kurzfristig bremsen geopolitische Spannungen die Entwicklung deutlich, mittelfristig wird jedoch wieder mit einer Belebung gerechnet. Aktuell wirkt sich insbesondere der Krieg im Iran auf die internationalen Seehandelsrouten aus. Die Blockade der Straße von Hormus sowie die unsichere Lage im Roten Meer führen dazu, dass viele Schiffe den Suez-Kanal meiden und längere Routen über das Kap der Guten Hoffnung wählen. Dies belastet den Welthandel und dämpft die Entwicklung des Seeverkehrs spürbar. Für das Jahr 2026 wird daher trotz grundsätzlich positiver außenwirtschaftlicher Impulse lediglich ein leichtes Wachstum des Gesamtumschlags von rund 0,5 Prozent erwartet. Während insbesondere der Containerverkehr sowie Segmente wie Maschinen, langlebige Konsumgüter und Sekundärrohstoffe zulegen dürften, wirken rückläufige Entwicklungen bei Rohöl sowie strukturelle Rückgänge im Kohlesektor bremsend. Mittelfristig hellt sich das Bild jedoch auf: Für die Jahre 2027 bis 2029 wird wieder eine höhere Dynamik im Außenhandel erwartet. Insbesondere der Containerverkehr dürfte davon profitieren. Insgesamt wird ein durchschnittliches Wachstum des Seeverkehrs von rund 1,6 Prozent pro Jahr prognostiziert. Damit könnte das Vorkrisenniveau von 2019 bis zum Jahr 2029 wieder erreicht werden. (....)
Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt. Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link: