Pressemitteilung: Senat beschließt Ausbau des Bremerhavener Überseehafens

Bund stellt bis zu 1,35 Milliarden Euro für Hafen-, Verkehrs- und Flughafeninfrastruktur bereit
Der Senat hat heute (8. September 2026) beschlossen, den Bremerhavener Überseehafen weiter zu ertüchtigen, also den Hafen, über den die Bundeswehr und ihre Nato-Partner im Verteidigungsfall Personal und Material schnell verlegen können. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat für den Deployment Hub im November 2025 insgesamt 1,35 Milliarden Euro für die Jahre 2026 bis 2031 bereitgestellt. Mit dem Senatsbeschluss werden nun von bremischer Seite die Voraussetzungen geschaffen, dass die vorab gemeinsam zwischen Bund und Bremen abgestimmten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können. Profitieren sollen davon neben dem Hafen selbst auch die Anbindung ins Hinterland und der Flughafen Bremen.
Gebaut und ertüchtigt werden unter anderem eine neue Schwerlastbrücke und mehrere Schwerlastflächen im Hafen, ein Teil der Stromkaje, ein Verbindungskanal mit Drehbrücke sowie verschiedene Binnenkajen im Kaiserhafen. Dazu kommen Vertiefungen von Hafenbecken, eine neue Brücke über die Geeste, der Ausbau der Barkhausenstraße, eine neue Feuerwache für den hafenbezogenen Brandschutz sowie mehr Logistikfläche und Vorfeld für die militärische Abfertigung am Flughafen Bremen. Erarbeitet haben das Maßnahmenpaket Bund und Land gemeinsam mit der Bundeswehr, der BLG, Bremenports, der Port Authority Bremen, der Flughafen Bremen GmbH und dem Magistrat Bremerhaven. (....)

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Quelle: Senatskanzlei Bremen

Stichwörter: Senatskanzlei Bremen, Bremerhavener Überseehafen, Deployment Hub, 1,35 Milliarden Euro, Schwerlastbrücke, Stromkaje, Kaiserhafen, Hinterlandanbindung, Flughafen Bremen, NATO‑Bedarfsanforderungen, Sondervermögen Hafen, Projektstruktur Bremen/Bremerhaven

Kategorie(n): Logistische Infrastruktur