Pressemitteilung: Sendungsbezogene Prozesskosten stiegen im 1. Halbjahr 2025 erneut - Stückgutlogistik im Spannungsfeld von Kostendruck und Kapazitätsanpassung
Der Stückgutmarkt leidet weiterhin unter rückläufigen Sendungs-mengen. Wie der aktuelle Kostenindex Sammelgutspedition des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik für das erste Halbjahr 2025 zeigt, ist das Sendungsaufkommen in den Systemnetzen gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent gesunken. Der anhaltend rückläufige Trend erhöht den Kostendruck auf die Sammelgutspeditionen und zwingt zu Kapazitätsanpassungen, wie die Reduzierung der Nahverkehrstouren. Trotz drastischer Einsparungen und im Berichtszeitraum rückläufiger Treibstoffkosten (minus 6,4 Prozent) sind die sendungsbezogenen Prozesskosten in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 0,8 Prozent gestiegen. Ursächlich ist ein Anstieg der anteiligen Mautkosten (plus 3,5 Prozent), gepaart von einem Personalkostenplus um 2,1 Prozent und einem Sachkostenzuwachs im Speditionsbereich um 0,5 Prozent. Personal- und Sachkosten machen 83 Prozent der gesamten Prozesskosten einer Stückgutsendung aus. Ohne Einbeziehung der Maut- und Treibstoffkosten, die die Transportkosten mittels Floatern flexibilisieren, würde der Gesamtkostenindex für das erste Halbjahr 2025 ein Plus von 1,5 Prozent verzeichnen. (....)
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