Pressemitteilung: Sicherheitskonzepte für Ammoniak als Schiffskraftstoff

Projekt RisBA startet an der Hochschule Bremerhaven
Weltweit ist die Schifffahrt für rund drei Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Dementsprechend groß ist hier das Einsparpotenzial für schädliche Klimagase. Schon länger arbeiten Forschende daher an nachhaltigeren und klimafreundlicheren Schiffskraftstoffen, beispielsweise grünem Wasserstoff. Doch auch Ammoniak gilt als vielversprechende Alternative. Es lässt sich einfacher verflüssigen als Wasserstoff und besitzt eine höhere Energiedichte, was die Speicherung und den Transport erleichtert. Bei der Verbrennung entstehen weder CO2- noch Schwefelemissionen und auch andere Luftschadstoffe wie Kohlenstoffmonoxid und Ruß werden weitgehend vermieden. Gleichzeitig ist im Umgang mit Ammoniak Vorsicht geboten: Es ist gesundheitsschädlich und kann zu schweren Vergiftungen führen. Während Sicherheitskonzepte in anderen Bereichen bereits vorhanden und etabliert sind, ist die Nutzung von Ammoniak als Schiffskraftstoff eine neue Entwicklung. Wenn zukünftig größere Mengen in den Häfen gebunkert werden sollen, braucht es daher speziell auf diesen Standort angepasste Maßnahmen, um Mensch und Natur zu schützen.
An der Hochschule Bremerhaven ist nun ein Projekt gestartet, das genau das zum Ziel hat. Forschende des Smart Mobility Institutes wollen präventive Sicherheitskonzepte für die Ammoniakbunkerung in den Hafenstandorten Bremerhaven und Wilhelmshaven entwickeln. Aus diesem Grund arbeiten die Wissenschaftler.innen eng mit der niedersächsischen Betreibergesellschaft der landeseigenen Häfen „Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG“ und der „Port Authority Bremen“ zusammen. (....)

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Quelle: Hochschule Bremerhaven

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Kategorie(n): Forschung & Transfer