Pressemitteilung: Sicherheitsmission im Golf: Schutz für zivile Schiffe
Internationale Initiative für sichere Passage durch die Straße von Hormus nötig – Deutschland sollte sie unterstützen Der Schiffsbetrieb in der Straße von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen. Angesichts der angespannten Sicherheitslage in der Straße von Hormus sieht der Verband Deutscher Reeder (VDR) eine dringende Notwendigkeit für international koordinierte Schutzmaßnahmen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat heute angekündigt, gemeinsam mit Partnern Möglichkeiten zu prüfen, wie der Seeverkehr in der strategisch wichtigen Meerenge besser geschützt werden kann. Den festsitzenden Schiffen soll eine Ausfahrt aus der Kriegsregion Persischer Golf ermöglicht werden. Auch aus den USA gab es zuletzt entsprechende Signale. Aus Sicht des VDR sollte Deutschland solche Initiativen aktiv unterstützen und sich an der internationalen Koordination einer solchen Mission beteiligen. Deutschlands Außenhandel läuft zu zwei Dritteln über den Seeweg, die Bundesrepublik ist auf sichere Seehandelsrouten angewiesen – und auch deutsche Schiffe und ihre Besatzungen befinden sich derzeit in der betroffenen Kriegsregion. „Zu hoffen, dass sich die Lage von allein entspannt, ist keine Option. Für die Sicherheit der Seeleute und als klares Signal für den Schutz der Handelsschifffahrt braucht es so bald wie möglich ein koordiniertes internationales Vorgehen“, sagt Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder. (....)
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