Pressemitteilung: SSMR Vol. 07: Die Werften sind ausgelastet
Die Werften sind ausgelastet. Laut CRSL hat sich das weltweite Auftragsvolumen in der ersten Hälfte des Jahres 2025 auf einem hohen Niveau stabilisiert: Anfang Juli standen 5.695 Schiffe mit einer Kapazität von 381 Millionen tdw und 157,1 Millionen CGT in den Auftragsbüchern der Werften weltweit. Mit einem Anstieg der Aufträge (gemessen in tdw) um 6,5 % gegenüber dem 1. Januar dieses Jahres ist die Phase zweistelliger Wachstumsraten vorerst vorbei. Neben einer unsicheren globalen Wirtschaftslage ist jedoch auch die Auslastung der Kapazitäten der großen Werften in Nordostasien für den deutlichen Rückgang der Neubauaufträge (-43 % im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem zweiten Halbjahr des Vorjahres) verantwortlich. Zum 1. Juli dieses Jahres entsprach das Gesamtauftragsvolumen rund 16 Prozent (gemessen in tdw) der bestehenden Flottenkapazität, gegenüber 12,7 % Mitte 2024 und nur 8 Prozent vor fünf Jahren. Damit liegt dieser Wert fast wieder auf dem Niveau von vor 10 Jahren, als das Auftragsvolumen 17,2 % der Flotte ausmachte. Von den rund 601 Neubauaufträgen im ersten Halbjahr 2025 (18,6 Millionen cgt) gingen mehr als die Hälfte (51 % cgt) an Werften in China. Weitere 26 % gingen nach Südkorea und – mit deutlichem Abstand – folgte Japan mit 6,6 %, gemessen in cgt. Der Anteil der europäischen Schiffbauer am Weltmarkt hat sich etwas erholt und liegt nun bei 11,6 %. (....)
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Quelle: Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL)
Stichwörter: Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Werften, CRSL, weltweite Auftragsvolumen, Anfang Juli, 5.695 Schiffe, Kapazität von 381 Millionen tdw, 157,1 Millionen CGT, Auftragsbücher, Nordostasien, Flottenkapazität