Defizitquote bei 2,1 % des Bruttoinlandsprodukts / Pressemitteilung Nr. 067 vom 23. Februar 2024 / WIESBADEN – Das Finanzierungsdefizit des Staates lag nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 bei 87,4 Milliarden Euro. Das Defizit blieb damit hoch, verringerte sich im Vorjahresvergleich jedoch um 9,5 Milliarden Euro, da die Einnahmen des Staates mit +4,4 % auf 1901,8 Milliarden Euro stärker stiegen als die Ausgaben mit +3,7 % auf 1989,2 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen errechnet sich für 2023 eine Defizitquote von 2,1 %. Damit wurde die Defizitquote gegenüber der ersten vorläufigen Berechnung vom 15. Januar 2024 um 0,1 Prozentpunkte nach oben revidiert. Der im Jahr 2023 weiterhin ausgesetzte Referenzwert des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts von 3 % wäre somit eingehalten worden. Finanzierungsdefizit des Bundes stark verringert / Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit war 2023 wie bereits im Vorjahr vor allem auf das Finanzierungsdefizit des Bundes (79,0 Milliarden Euro) zurückzuführen. Auslaufende Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der Energiekrise sorgten für eine starke Verringerung gegenüber 2022 um 45,3 Milliarden Euro (....)
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Schlagwörter: Statistisches Bundesamt (Destatis), Jahr 2023, Staatsdefizit Reduzierung zum Vorjahresvergleich um 9,5 Milliarden Euro, Einnahmen des Staates: +4,4 %, 1901,8 Milliarden Euro, Ausgaben: +3,7 %, 1989,2 Milliarden Euro, Bruttoinlandsprodukt (BIP), Defizitquote 2,1 %.
Kategorie(n): Märkte & Konjunktur