Pressemitteilung: Staatssekretärin Henckel zum Bahn-Ausbau zwischen Pinneberg und Elmshorn - "Nur die S-Bahn-Variante ist wirtschaftlich und hat die Chance auf Realisierung"
TORNESCH. Der seit Jahrzehnten geplante viergleisige Ausbau der 15 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Pinneberg und Elmshorn ist aus Sicht der Landesregierung nur dann wirtschaftlich, wenn dort S-Bahn-Züge im Zehn-Minuten-Takt bis Elmshorn verkehren. Das sagte Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel am Dienstagabend (13. Oktober) in Tornesch (Kreis Pinneberg) nach einer Informationsveranstaltung mit knapp 60 Kommunal- und Landespoltikern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Deutschen Bahn und einer Bürgerinitiative. Gestützt auf eine wissenschaftliche Untersuchung werde das Land die nun beginnende Vorplanung zur Beseitigung des Schienen-Nadelöhrs im Kreis Pinneberg deshalb auf die S-Bahn-Variante fokussieren. Gutachter der Münchner Firma Intraplan hatten in der Veranstaltung dargelegt, dass sich das für den Ausbau notwendige Kosten-Nutzen-Verhältnis von über 1,0 nur mit einer S-Bahn-Variante erzielen lasse. ""Um ein solches Kosten-Nutzen-Verhältnis mit der ebenfalls in der Region diskutierten Regional-Bahn-Variante zu erreichen, dürften die Baukosten lediglich 122 Millionen Euro betragen. Und das ist vollkommen unrealistisch"", so Henckel. Ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis sei unter anderem die Voraussetzung dafür, dass der Bund das Projekt finanziell unterstütze. Nach einer Schätzung der Deutschen Bahn AG werden die Baukosten bei rund einer Milliarde Euro liegen. (....)
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