Pressemitteilung: Statement des BIEK-Vorsitzenden Marten Bosselmann zum neuen Bußgeldkatalog - Haltemöglichkeiten für Lieferverkehre statt höhere Bußgelder

Berlin, 19.04.2021 – Zur Einigung von Bund und Ländern auf einen neuen Bußgeldkatalog äußert sich der Vorsitzende des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK) Marten Bosselmann wie folgt: „Angemessene Bußgelder und Kontrollen von Halt- und Parkverboten sind sinnvoll. Die Ankündigung von höheren Bußgeldern bei Verstößen gegen Halt- und Parkverbote ist jedoch so lange nur als Symbolpolitik zu bezeichnen, bis mehr sichere Haltemöglichkeiten für den Lieferverkehr geschaffen werden. In den meisten Städten gibt es nämlich nicht genügend ordnungsgemäße Haltemöglichkeiten. Der Lieferverkehr findet nicht als grundloser Selbstzweck statt, sondern bedient eine starke Nachfrage. Paketdienstleistungen sind für Wirtschaft und private Empfänger unerlässlich. Daher ist die Lösung für den Lieferverkehr nicht die bloße Erhöhung der Bußgelder, sondern die von uns geforderte Einrichtung gewerblicher Ladezonen.

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Quelle: Bundesverband Paket & Expresslogistik e.V. (BIEK)