Pressemitteilung: Straße von Hormus: Ein Konflikt mit gefährlicher Signalwirkung

Seit Ende Februar – also seit fast einem halben Jahr – ist eine sichere Schifffahrt in der Straße von Hormus nicht mehr gewährleistet. Die Hoffnung auf eine nachhaltige Entspannung hat sich bislang nicht erfüllt. Stattdessen bleibt die Straße von Hormus ein geopolitischer Konfliktraum – mit der zivilen Handelsschifffahrt mittendrin.
Zu Beginn des Konflikts saßen rund 50 Schiffe mit etwa 1.000 Seeleuten in deutschem Eigentum oder unter deutschem Management im Persischen Golf fest. Seit Beginn des Konflikts konnte über die Hälfte der ursprünglich betroffenen Schiffe die Region unter hohem Sicherheitsaufwand und in enger Abstimmung mit den Marinen vor Ort sicher verlassen. Aktuell befinden sich noch rund 20 Schiffe mit etwa 400 Seeleuten mit deutschem Bezug in der Region. Die Lage bleibt hochdynamisch und verändert sich fortlaufend.
„Eines muss allen klar sein: Schiffe mit ihren Besatzungen aus dem Gefahrengebiet in Sicherheit zu bringen, ist ein erster wichtiger Schritt. Aber früher oder später müssen sie auch wieder sicher zurückkehren können, um dringend benötigte Rohstoffe und Güter zu transportieren. Welthandel ist keine Einbahnstraße, nur wenn die Straße von Hormus in beiden Richtungen dauerhaft sicher befahrbar ist, bleiben die Lieferketten funktionsfähig“, sagt Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). (....)

Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt.
Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

-> Pressemitteilung: Straße von Hormus: Ein Konflikt mit gefährlicher Signalwirkung

Quelle: Verband Deutscher Reeder e.V. (VDR)

Stichwörter: Verband Deutscher Reeder e.V. (VDR), Straße von Hormus, freie Schifffahrt, Lieferketten, geopolitische Seewege, Persischer Golf, Roten Meer, Schwarzes Meer, Taiwanstraße, Südchinesisches Meer, internationale Meerengen, Versorgungssicherheit

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur