Pressemitteilung: Streben nach wirtschaftlicher Autonomie kann für EU-Länder teuer werden

Versorgungsengpässe infolge der Corona-Krise haben in der EU die Diskussion über eine stärkere wirtschaftliche Eigenständigkeit und die Rückverlagerung der Produktion befeuert. Unter dem Leitmotiv „strategische Autonomie“, wird auf EU-Ebene angestrebt, bestimmte als wichtig erachtete Güter auf jeden Fall auch in der EU herzustellen, damit sie unabhängig von internationalen Krisen verfügbar sind. Ein solches Abkoppeln der EU von internationalen Lieferketten oder auch nur von China würde die EU-Staaten jedoch hunderte Milliarden Euro kosten, wie Simulationsrechnungen des IfW Kiel jetzt zeigen.

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Quelle: Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel)

Schlagwörter: wirtschaftliche Autonomie, EU-Länder, Versorgungsengpässe Corona-Krise, Rückverlagerung, Produktion, strategische Autonomie

Kategorie(n): Neue Publikationen ; Märkte & Konjunktur