Pressemitteilung: Studie: Europäische Batterie-Kreislaufwirtschaft braucht neue Geschäftsmodelle
Die Technologie, um Rohstoffe aus Elektrofahrzeugbatterien zurückzugewinnen, ist ausgereift. Trotzdem verliert Europas Recyclingindustrie beim aktuellen Prozess Ressourcen. Die Hauptursachen: teurer Gefahrguttransport, aufwendige Demontage und unsichere Materialrückgewinnung. Das zeigt ein Zwischenbericht der HHL Leipzig Graduate School of Management im EU-Forschungsprojekt SAFELOOP, in dem 15 Institutionen aus 11 Ländern an einer neuen Generation sicherer und nachhaltiger Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge arbeiten. Verkauft ein Recyclingbetrieb die aus einem Batteriepack zurückgewonnenen Rohstoffe zu Marktpreisen, bleibt nach Abzug aller Kosten ein Verlust von rund 1,90 Euro pro Kilogramm Batteriepack. Ein wesentlicher Grund: Da ausgebaute Lithium-Ionen-Batterien als Gefahrgut gelten, ist ihr Transport im Schnitt 16-mal teurer als der eines normalen Frachtguts. Hinzu kommt: Unternehmen, die sich ausschließlich auf Batterierecycling spezialisiert haben, wirtschaften der Untersuchung zufolge deutlich schlechter als breiter aufgestellte Firmen. Kommende EU-Verordnung wird Batteriepacks verteuern (....)
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