Pressemitteilung: Studie: Europäische Hersteller rücken Zollmanagement verstärkt in den Fokus – handeln bei Herausforderungen in der Lieferkette jedoch reaktiv

• Zollmanagement wird Chefsache: 44 Prozent der Unternehmen berichten von höherer Sichtbarkeit der Funktion und stärkerer Einbindung in strategische Entscheidungen.
• Trotz wachsender Bedeutung vertrauen Unternehmen nach wie vor stark auf externe Experten: 70 Prozent lagern die Zollabfertigung aus – hauptsächlich aufgrund mangelnder interner Fachkenntnisse und Kapazitäten.
• Viele reagieren erst, wenn es brennt: Jedes dritte Unternehmen beschreibt den Umgang mit Handelsunsicherheit als reaktiv; drei Viertel haben noch keine Maßnahmen ergriffen, um Risiken aus sich verändernden Zollsätzen abzufedern.
• Klassifizierung als Risikofaktor: 56 Prozent sind dem Risiko einer Fehlklassifizierung ausgesetzt, jedes dritte Unternehmen hat seine Klassifizierungen noch nie überprüft, und 28 Prozent berichten bereits von negativen Folgen wie Zusatzkosten oder Zollprüfungen.
Rotterdam, 24. Februar 2026. Der Welthandel wird rauer: Geopolitik, schwankende Märkte und immer neue Vorgaben machen Zollmanagement zu einem strategischen Thema für europäische Unternehmen. Doch oft halten Kapazitäten und Spezialwissen mit der steigenden Komplexität nicht Schritt. Das zeigt der zweite Strategic Radar Customer Survey 2026 der Customs Support Group (CSG). Für die Studie hat Europas führender unabhängiger Anbieter von Zollabfertigungs- und Handelslösungen die Antworten von fast 200 europäischen Produktions- und Einzelhandelsunternehmen ausgewertet.
Zollmanagement rückt vom Backoffice in die Management-Ebene: Bei fast 44 Prozent der befragten Unternehmen ist die Bedeutung gestiegen, bei 18,5 Prozent davon sogar deutlich. Dies zeigt, dass Unternehmen die wachsende Komplexität und Volatilität des internationalen Handels zunehmend strategisch ernst nehmen. (....)

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Quelle: Customs Support Group B.V.

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Kategorie(n): Geschäftsmodelle & Strategien