Pressemitteilung: Studie: Netzanschlüsse als Schlüsselfaktor für Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz
Konkurrenz um Netzanschlüsse sachgerecht auflösen Dekarbonisierung und Digitalisierung führen in immer mehr Branchen zu stark steigenden Strombedarfen. Gleichzeitig geraten Netzanschlüsse zunehmend an ihre Grenzen. Was lange als rein technische Randbedingung galt, entwickelt sich damit zu einer zentralen strategischen Frage für Investitionen, Standortentscheidungen und Wettbewerbsfähigkeit. Industrie, Logistik, digitale Infrastruktur, Batteriespeicher und Wasserstofftechnologien verfolgen unterschiedliche Geschäftsmodelle und Transformationspfade. Ihnen allen ist jedoch eines gemeinsam: ein Bedarf an leistungsfähigen und verlässlichen Netzanschlüssen, der häufig zeitkritisch und von erheblichem Umfang ist. Verzögerungen, Intransparenz und Engpässe im Netzanschluss wirken sich daher unmittelbar auf Investitionsentscheidungen, betriebliche Abläufe und den Hochlauf klimaneutraler Technologien aus. Netzanschlüsse als Standortfaktor der Transformation Die Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), die im Auftrag der vbw erstellt wurde, zeigt: Der Umgang mit Netzanschlüssen kann nicht isoliert nach einzelnen Technologien erfolgen. Vielmehr bedarf es eines systemischen Blicks auf die gleichzeitige Nachfrage verschiedener Nutzergruppen sowie auf die Wechselwirkungen zwischen Netzausbau, Regulierung und Anschlussprozessen. Erstmals werden daher die Netzanschlussbedarfe von fünf zentralen Nutzergruppen gemeinsam betrachtet: Industrie, Logistik, Rechenzentren, Großbatteriespeicher und Elektrolyseure. (....)
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