Treibhausgasbilanz von E-Rollern ist optimierbar und kann geringer als Emissionen von PKW, Motorrollern und ÖPNV ausfallen / Noch bei Markteintritt 2019 war die Treibhausgasbilanz von E-Scootern aufgrund kurzer Lebensdauern unzureichend. Mit weiteren Optimierungen aber können sie im Sharingbetrieb die Mobilität in Städten umweltverträglicher machen. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Labors für Nachhaltigkeit in der Technik der Hochschule Bochum und der Deutsche Energie-Agentur (dena). Im Vergleich zur Markteinführung 2019 kann die Treibhausgasbilanz der elektrisch betriebenen Roller durch verschiedene Maßnahmen signifikant verbessert werden. Die Studie untersucht die Auswirkung mehrerer effizienzsteigernder Maßnahmen, beispielsweise in der Produktion, beim Laden und im Flottenmanagement. Seit ihrer Zulassung in Deutschland standen E-Scooter im Zentrum kontroverser Diskussionen. Mit dem schnellen Marktwachstum der E-Scooter-Sharingdienste rückte die Frage nach deren Nachhaltigkeit und Klimaschutzbeitrag in den Vordergrund.