Pressemitteilung: Subventionen auf fossile Energienutzung schaden Wohlstand, Fiskus und Klima

Neue ZEW-Studie zeigt Potenzial für Klimaschutz und wirtschaftlichen Fortschritt
Bild öffnet in vergrößerter Ansicht Erdöltiefpumpen vor Sonnenuntergang
Einer aktuellen Studie des ZEW Mannheim zufolge könnten rund ein Drittel aller Länder weltweit ihre Klimaziele erreichen, wenn Subventionen auf fossile Energieträger abgeschafft würden.
Der Abbau expliziter und impliziter Subventionen für fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Erdgas könnte trotz höherer Energiepreise zu mehr Wohlstand, steigenden Steuereinnahmen und deutlich geringeren CO2-Emissionen führen. Einer aktuellen Studie des ZEW Mannheim zufolge könnten zudem rund ein Drittel aller Länder weltweit ihre Klimaziele erreichen – ganz ohne zusätzliche Maßnahmen wie CO2-Preise. Damit ließen sich wirtschaftliche, fiskalische und klimapolitische Ziele besser miteinander vereinbaren als bislang angenommen.
„Viele Staaten tragen nach wie vor dazu bei, dass fossile Energieträger für den Verbraucher günstig bleiben. So werden durch explizite Subventionen Teile der Kosten für die Versorgung übernommen, oder über implizite Subventionen die externen Gesundheitskosten, die mit der Nutzung fossiler Brennstoffe einhergehen, nicht in den Preis eingerechnet“, erklärt Prof. Dr. Sebastian Rausch, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Umwelt- und Klimaökonomik“ und Ko-Autor der Studie. (....)

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Quelle: ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim

Stichwörter: ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim, Subventionen, fossile Energienutzung, Wohlstand, Fiskus, Klima, Studie, Brennstoffe, Kohle, Öl, Erdgas, trotz höherer Energiepreise mehr Wohlstand, Steuereinnahmen, CO2-Emissionen

DISCUSSIONPAPER: The Welfare Effects of Explicit and Implicit Subsidies on Fossil Fuels

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur, Neue Publikationen

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