Pressemitteilung: Tarifrunde Seehäfen beginnt am Mittwoch: ver.di fordert 8,2 Prozent mehr Lohn, mindestens aber eine Erhöhung von 2,50 Euro pro Stunde

In der Tarifrunde für die deutschen Seehäfen, die an diesem Mittwoch (22. Juli 2026) beginnt, fordert die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di) eine Erhöhung der Stundenlöhne um 8,2 Prozent, mindestens aber 2,50 Euro pro Stunde mehr. Die Forderung hatte die Bundestarifkommission der Gewerkschaft zuvor auf Grundlage einer Mitgliederbefragung beschlossen – die Mindesterhöhung von 2,50 Euro pro Stunde soll dabei insbesondere die unteren und mittleren Lohngruppen stärken. Die Tarifrunde betrifft rund 11.000 Beschäftigte an den Standorten Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven.
„Die wirtschaftliche Entwicklung der Hafenunternehmen zeigt, dass die Branche insgesamt stabil und erfolgreich unterwegs ist“, bilanzierte Sylvi Krisch, ver.di-Verhandlungsführerin gemeinsam mit Francisca Bier, die Lage der Branche am Dienstag. Die Beschäftigten in den Seehäfen hätten in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen die Lieferketten am Laufen halten. „Steigende Umschläge, gute Unternehmensergebnisse und wachsende Anforderungen müssen sich jetzt auch auf dem Lohnzettel widerspiegeln“, betonte Krisch. (....)

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Quelle: ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)

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