Pressemitteilung: Tarifrunde Seehäfen: Zum zweiten Verhandlungstermin fordert ver.di ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitgeber
Nach intensiver Rückkopplung mit mehreren Tausend Hafen-Beschäftigten geht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in den zweiten Verhandlungstermin der Tarifrunde Seehäfen mit einer klaren Erwartung: „Wir fordern die Arbeitgeber auf, in seriöse Verhandlungen einzusteigen und ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen“, erklärte Sylvi Krisch, ver.di-Verhandlungsführerin gemeinsam mit Francisca Bier, vor dem Treffen mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in Bremerhaven am Mittwoch und Donnerstag (5. und 6. August). Die Gewerkschaft fordert 8,2 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, mindestens aber 2,50 Euro/Stunde mehr, um insbesondere die unteren Entgeltgruppen zu stärken. Die Arbeitgeber hatten beim ersten Termin lediglich 5,3 Prozent höhere Löhne in zwei Schritten vorgeschlagen, dazu Einmalzahlungen, bei allerdings doppelt so langer Laufzeit. Verhandlungsführerin Krisch: „Wir haben uns darüber in mehr als 2.700 Gesprächen intensiv ausgetauscht – die Botschaft der Hafen-Beschäftigten ist eindeutig: Das Angebot reicht bei Weitem nicht.“ (....)
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