Pressemitteilung: Teurer Diesel: Transporteure konnten Kostenanstieg noch nicht einpreisen
Energiepreisschock erreicht den Transportmarkt zeitverzögert – steigende Dieselpreise schlagen im Spotmarkt noch nicht vollständig durch. Die stark gestiegenen Energiepreise infolge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten erhöhen den Kostendruck im europäischen Straßengüterverkehr. Während der Dieselpreis seit Beginn des Iran-Konflikts deutlich gestiegen ist, reagieren die Preise für kurzfristig vergebene Transporte mit Verzögerung, wie die Daten der TIMOCOM Frachtenbörse zeigen. Forderungen für Transporte legen nur langsam zu Nach Auswertungen der Spotmarktpreise in der TIMOCOM Frachtenbörse lag der von Frachtführern durchschnittlich verlangte Kilometerpreis für europaweite Transporte in Kalenderwoche 9 zunächst auf einem Jahrestief von 1,49 Euro/km. In KW 10 stieg dieser Wert auf 1,52 Euro und erreichte in KW 11 bereits rund 1,59 Euro/km. Damit erhöhten sich die durchschnittlichen Preisforderungen der Transporteure innerhalb von zwei Wochen um rund 6,7 Prozent. Im deutschen Binnenmarkt fiel der Anstieg etwas stärker aus. Hier stiegen die durchschnittlichen Preisforderungen der Frachtführer von 1,62 Euro pro Kilometer in KW 9 auf 1,68 Euro in KW 10 und lagen in KW 11 im Schnitt bei 1,76 Euro. Das entspricht einem Anstieg von rund 8,6 Prozent innerhalb von zwei Wochen. Zu Beginn der Kalenderwoche 12 erreichte der geforderte Durchschnittspreis bereits fast 1,80 Euro/km. Dieselpreisanstieg noch nicht vollständig im Spotmarkt angekommen (....)
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