Pressemitteilung: TÜV Mobility Studie: E-Mobilität steht vor dem Durchbruch
Die Hälfte der Bundesbürger bevorzugt beim Autokauf ein reines Elektro- oder Hybrid-Auto, nur gut jeder dritte einen Verbrenner. Zwei von drei beklagen schlechten Zustand von Straßen und Wegen in ihrem Wohnort. Breite Mehrheit fordert stärkeren Ausbau von ÖPNV, Radwegen und sicherer Verkehrsinfrastruktur. TÜV-Verband: Vision Zero muss Verkehrspolitik bestimmen. Berlin, 25. August 2026 – Jede:r vierte Bundesbürger:in (25 Prozent) würde bei einem Autokauf ein reines Elektroauto bevorzugen, ebenfalls ein Viertel (25 Prozent) ein Hybridfahrzeug und 4 Prozent einen Pkw mit Wasserstoffantrieb. Nur 35 Prozent würden einen Verbrenner vorziehen. Und 11 Prozent sind unentschlossen oder würden gar kein Auto kaufen wollen. Das ist ein Ergebnis der „TÜV Mobility Studie 2026“. Grundlage ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 2.504 Personen ab 18 Jahren. Demnach käme es auch für fast ein Viertel (23 Prozent) derjenigen in Frage, ein reines Elektroauto zu kaufen, die eigentlich einen Verbrenner oder Hybrid bevorzugen. „Die Elektromobilität steht vor dem Durchbruch“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, bei Vorstellung der Studie. „Ein breites Angebot an E-Autos, neue staatliche Förderungen und nicht zuletzt die hohen Spritpreise haben viele Autokäufer zum Umdenken bewegt. Elektrofahrzeuge sind auf dem Weg zum Mainstream.“ Das belegen auch die aktuellen Zulassungszahlen des KBA. Im ersten Halbjahr 2026 waren 26 Prozent der Pkw-Neuzulassungen reine E-Autos, 11 Prozent Plug-in-Hybride und 29 Prozent sonstige Hybride. Benzin- und Diesel-Pkw kommen nur noch auf 34 Prozent Marktanteil. Gleichzeitig zieht der Markt für elektrische Gebrauchtwagen kräftig an. (....)
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