Pressemitteilung: Umfrage der Deutschen Umwelthilfe zeigt: 144 Städte haben Interesse an Verpackungssteuern für weniger Einweg-Müll

• Laut DUH-Umfrage planen neun Städte und eine Gemeinde Einweg-Steuern einzuführen, darunter Bonn, Bremen, Freiburg und Köln; 64 Städte prüfen derzeit eine Einführung; 53 sind in Beratung und 17 weitere Städte zeigen grundsätzliches Interesse • DUH empfiehlt Städten, Einweg-Verpackungssteuern gezielt mit dem Aufbau von Mehrweginfrastruktur für Rücknahme und Spülung zu verknüpfen • Koalitionsvertrag ohne Erwähnung von Mehrwegförderung – Kommunen bleiben mit Einweg-Müllproblem weiter allein / Berlin, 29.4.2025: Laut einer neuen Umfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) haben 144 Städte Interesse an der Einführung einer Steuer auf Einweg-Takeaway-Verpackungen, so wie beispielsweise in Tübingen. Neun Städte und eine Gemeinde bereiten nach ersten Beschlüssen die Einführung von Einweg-Verpackungssteuern vor: Bonn, Bremen, Freiburg, Hameln, Heidelberg, Köln, die Gemeinde Nellingen, Oberhausen, Rottenburg am Neckar und Troisdorf. 64 Städte gaben gegenüber der DUH an, sich in Prüfung zu befinden wie Chemnitz, Flensburg, Gelsenkirchen, Speyer oder Würzburg. 53 weitere beraten erst über Anträge in ihren Gremien, die teilweise über die DUH eingereicht worden sind, darunter Bielefeld, Dresden und Wolfsburg. Grundsätzliches Interesse an einer Einweg-Steuer, aber noch ohne konkrete Prüfungs- oder Beratungsprozesse, zeigen 17 weitere Städte. (....)

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Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Stichwörter: Deutsche Umwelthilfe e.V., 144 Städte, Verpackungssteuer, Einweg-Müll, 64 Städte prüfen, 53 in Beratung, 17 Städte grundsätzliches Interesse, Mehrweginfrastruktur, Rücknahme, Spülung

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt