Pressemitteilung: Umleitung für Schwertransporte: Verringerung der Belastung soll Weiterbetrieb der Köhlbrandbrücke sicherstellen

Hamburg, 26.03.2026 – Die Belastung der Köhlbrandbrücke muss verringert werden, um die Verkehrssicherheit und die Funktionsfähigkeit der Brücke zu gewährleisten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Bewertung des Bauwerkszustandes. Um eine weitere gezielte Entlastung des Bauwerks zu bewirken, werden genehmigungspflichtigen Schwertransporte über 44 Tonnen ab dem 01. Mai 2026 umgeleitet und dürfen die Köhlbrandbrücke nicht mehr nutzen. Ziel ist es, bis zur Inbetriebnahme eines künftigen Ersatzbauwerks den Weiterbetrieb der Köhlbrandbrücke für den Güterverkehr aufrecht zu erhalten. Einschränkungen für Pkw und Lkw mit einem Gewicht von unter 44 Tonnen ergeben sich daraus nicht.
Seit der Inbetriebnahme der Brücke 1974 hat sich die Verkehrsbelastung nahezu verdoppelt. Im Jahr 2023 wurde die Köhlbrandbrücke an einem durchschnittlichen Werktag von ca. 32.000 Kfz befahren. Zusätzlich hat sich der Lkw-Verkehr seit 1980 nahezu verdoppelt. Ein einzelner Schwertransport kann die mehr als tausendfache Schädigung eines normalen Lkws verursachen und führt deswegen zu einer überproportionalen Belastung des Bauwerks und zu einem deutlich schnelleren Verschleiß.
Die Köhlbrandbrücke ist für den Hamburger Hafen von besonderer Bedeutung und wird daher seit vielen Jahren engmaschig überprüft, kontinuierlich überwacht und aufwändig instandgehalten. Die Ergebnisse der aktuellen Bauwerksprüfung zeigen nun eine bedenkliche Zunahme der Schadensdynamik an den Längsrippen der Strombrücke. Auch im Bereich der Rampenbauwerke zeigen sich verstärkt Risse und Abplatzungen sowie deutlich verschlechterte Materialeigenschaften. (....)

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Quelle: Hamburg Port Authority AöR

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Kategorie(n): Logistische Infrastruktur