Pressemitteilung: Umweltbezogene Anpassung der Flugsicherungsgebühren: Nachhaltigkeit gewährleisten und gleichzeitig das Flugsicherungssystem schützen
Die laufende Reform des Leistungs- und Gebührenrahmens des Flugverkehrsmanagements (ATM) der Europäischen Union hat sich zu einem zentralen Thema in der Debatte um die Nachhaltigkeit der Luftfahrt und die Resilienz des Systems entwickelt. Wir haben bereits die Notwendigkeit eines ausgewogeneren und realistischeren Reformansatzes hervorgehoben – eines Ansatzes, der die operative Integrität, die finanzielle Stabilität und die Beschäftigten des ATM-Systems sichert und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zu den Umweltzielen leistet. Die ETF warnt weiterhin vor Reformen, die Kosteneffizienz und Verkehrswachstum auf Kosten von Kapazität, Personal und langfristigen Investitionen priorisieren, da ein solcher Ansatz das System, das er optimieren soll, gefährdet. Gleichzeitig gewinnt die Initiative für eine umweltfreundlichere Luftfahrt in ganz Europa an Fahrt. Entscheidungsträger prüfen neue Instrumente zur Emissionsreduzierung und zur Förderung nachhaltigerer Betriebsabläufe. Die umweltbezogene Anpassung der Flugsicherungsgebühren hat sich dabei als potenzielles Instrument herauskristallisiert. Solche Maßnahmen müssen jedoch sorgfältig in einem stabilen und kohärenten Rahmen konzipiert werden, der die strukturelle Rolle des Flugverkehrsmanagements (ATM) anerkennt und unbeabsichtigte Folgen durch umfassende Vorstudien vermeidet. Vor diesem Hintergrund stellt sich nicht die Frage, ob ANS-Gebühren zur Nachhaltigkeit beitragen können, sondern wie sie dies tun können, ohne die finanziellen und betrieblichen Grundlagen des Geldautomatensystems zu untergraben. (....)
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