Pressemitteilung: Unfallgefahr ist in Zügen am geringsten

Berlin, 29. Dezember 2020. Zugreisende gehen eine deutlich geringere Unfallgefahr ein als Auto- oder Busnutzer. Laut dem aktuellen Sicherheitsvergleich der Allianz pro Schiene starben in Deutschland bei Fahrten mit dem Pkw im Zehnjahreszeitraum 2010 bis 2019 rund 59-mal so viel Menschen pro Kilometer und Passagier wie auf der Schiene. Bei Fahrten mit Bussen sind es immerhin noch fünfmal so viele. Das Risiko, sich schwer zu verletzen, liegt für Pkw-Insassen 159-mal und für Bus-Nutzer 31-mal so hoch wie für Zugkunden. Der Sicherheitsvergleich der Allianz pro Schiene setzt die Unfalldaten in Bezug zur Verkehrsleistung (gemessen in Personenkilometern). So wird deutlich, wie sich das Risiko für die Nutzer je nach Verkehrsmittelwahl unterscheidet. Die Analyse beruht auf Daten des Statistischen Bundesamtes und des Eisenbahnbundesamtes.

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Quelle: Allianz pro Schiene e.V.