Pressemitteilung: Unternehmensbefragung zur Transformation der deutschen Automobilindustrie zeigt Spaltung bei Verbrenner-Aus und Flottengrenzwerten
Die Transformation der deutschen Automobilindustrie zur Elektromobilität ist weiter fortgeschritten als oft angenommen. Das zeigt ein Strategiepapier basierend auf einer Befragung von Führungskräften in der Autobranche. Zugleich ist die Branche in Vorreiter und Nachzügler gespalten: Besonders Unternehmen, die bereits stark in die Elektrifizierung investiert haben, sprechen sich gegen eine Lockerung des Verbrenner-Aus und der CO₂‑Flottengrenzwerte aus. Sie wünschen stattdessen verlässliche Rahmenbedingungen zur Erhöhung der Planungssicherheit und zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Transformation vielfach bereits weit fortgeschritten Die Ende 2025 abgeschlossene Umfrage zeigt, dass viele deutsche Unternehmen die Neuausrichtung ihres Automobilgeschäfts in Richtung Elektromobilität nicht nur bereits begonnen haben, sondern ein Großteil damit schon sehr weit fortgeschritten ist: Über 20 Prozent der befragten Unternehmen berichteten, bereits vollständig auf E-Mobilität ausgerichtet zu sein, und weitere knapp 40 Prozent gaben einen fortgeschrittenen Transformationsstatus an. Diese Mehrheit der Unternehmen wird von den Forschenden als »Vorreiter« bezeichnet. Die restlichen Unternehmen sind die »Nachzügler«: Ungefähr jedes vierte Unternehmen hat bereits mit der Transformation begonnen, steht aber laut Selbsteinschätzung noch am Anfang. Jedes achte befragte Unternehmen hat noch keine Neuausrichtung zur Elektromobilität vorgenommen. (....)
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Quelle: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Stichwörter: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Elektromobilitätstransformation, Verbrenner‑Aus, CO₂‑Flottengrenzwerte, Vorreiter und Nachzügler, Innovationsaktivitäten, politische Rahmenbedingungen, Strompreise, Glaubwürdigkeit des Politik‑Mix, Nachfrageförderung Elektrofahrzeuge, Wertschöpfungskette