Pressemitteilung: Ushuaia: Logistikdrehscheibe zur Antarktis 02-07-2026

• Forschung als Motor neuer Märkte
• Rohstoffe unter dem Eisschild – geopolitische Spannungen wachsen
• 2048: das Ende des Förderverbots?
• Tourismusboom am Ende der Welt: Chancen für B2B‑Dienstleister in Ushuaia
• Mit Privatkapital zur Antarktis‑Drehscheibe: die Pläne für Ushuaia
• Südliche Schiffsrouten als Alternative zum Panamakanal
• Wissenschaft und Dual‑Use‑Technologien: Antarktis als geopolitischer Schauplatz
Fast 300 chinesische Fischkutter zählte der Kapitän eines Antarktis-Kreuzfahrtschiffes im März 2026 auf seiner Reise zum letzten unbewohnten Kontinent der Erde. Sie bilden eine Mauer aus Fangschiffen und fischen alles weg. Gefangen wird vor allem Krill. Den größten Teil davon verarbeitet China zu günstigem, eiweißreichem Futtermittel – für die Volkswirtschaft ein strategischer Schritt, um sich von Soja- und Fischmehlimporten unabhängiger zu machen.
Forschung als Motor neuer Märkte
Aus ökologischer Sicht ist das übermäßige Abfischen von Krill in der Region höchst problematisch, so Irene Schloss, Meeresbiologin am Centro Austral de Investigaciones Científicas (CADIC). Die Krebstierchen, die sich selbst von Mikroorganismen ernähren, stehen am Anfang der Nahrungskette. Wo es keinen Krill mehr gibt, haben auch Fische, Pinguine und Wale nichts mehr zu fressen. Größte Krillfangnation ist allerdings noch immer Norwegen. (....)

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Quelle: Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI)

Stichwörter: Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH (GTAI), Ushuaia, Antarktis, Krillfang, CADIC, Agenda Antárctica, Neumayer‑Station, Antarktisvertrag, Madrid‑Protokoll, IAATO, FINNOVA, Magellanstraße, Dual‑Use‑Technologien

Kategorie(n): Märkte & Konjunktur