Pressemitteilung: VCÖ: Zahl der Verkehrstoten heuer stark gestiegen – bereits 391 Todesopfer - Mehr Maßnahmen gegen Hauptunfallursachen sowie verstärkter Ausbau der Rad-Infrastruktur nötig
VCÖ (Wien, 22. Dezember 2025) - Seit Jahresanfang kamen laut Innenministerium bereits 391 Menschen bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, um 46 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Nur in zwei Bundesländern, Wien und Salzburg, ging die Zahl der Verkehrstoten heuer zurück. Besonders stark ist die Zahl tödlich verunglückter Seniorinnen und Senioren gestiegen. Der VCÖ erinnert an Österreichs Verkehrssicherheitsziel, bis zum Jahr 2030 die Zahl der Verkehrstoten auf weniger als 207 zu reduzieren. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo und Ablenkung sowie den verstärkten Ausbau der Rad-Infrastruktur. „Die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2025 ist traurig. Statt zu sinken, ist die Zahl der Verkehrstoten stark gestiegen“, stellt VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky fest. Seit Jahresanfang kamen bereits 391 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, um 46 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Die Zahl der Verkehrstoten ist heuer höher als im gesamten Jahr 2024 sowie höher als in den Jahren 2022, 2021 und 2020. Die drei größten Opfergruppen waren heuer Pkw-Insassen (157 Todesopfer), Motorradfahrer (78 Todesopfer) sowie Fußgängerinnen und Fußgänger (45 Todesopfer), informiert der VCÖ. 32 Menschen kamen mit dem Fahrrad bei einem Verkehrsunfall ums Leben, 29 Menschen mit einem E-Bike. Die Zahl der tödlich verunglückten Pkw-Insassen ist um 13 höher als zur gleichen Zeit des Vorjahres, die Zahl der mit einem Fahrrad tödlich Verunglückten ist um 20 gestiegen und die Zahl der mit einem E-Bike tödlich Verunglückten um neun. (....)
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Stichwörter: VCÖ - Mobilität mit Zukunft, Verkehrstote, 391 Todesopfer, Wien und Salzburg weniger Verkehrstote, Verkehrssicherheitsziel, Jahr 2030, weniger als 207, Hauptunfallursachen: zu hohes Tempo und Ablenkung, Ausbau der Rad-Infrastruktur