Pressemitteilung: Verbände mahnen von BMV und Politik Gestaltungsanspruch an

Das nach 2024 zweite Zwischenfazit zur Leistung der „gemeinwohlorientierten“ DB InfraGO AG fällt nach Ansicht der Verbände Fahrgastverband PRO BAHN, mofair und DIE GÜTERBAHNEN klar „ungenügend“ aus.
Eisenbahnverkehrsunternehmen als unmittelbare Netznutzer verzweifeln zunehmend am alltäglichen Chaos aus Langsamfahrstellen, schlecht gemanagten Baustellen, nicht oder unzureichend vorhandenen Umleiterkapazitäten, daraus resultierender Unpünktlichkeit und Ausfällen sowie mangelnder Zuverlässigkeit. Fahrgäste zahlen die Rechnung mit wochenlangem Ersatzverkehr ohne Vorwarnung, gestrichenen Halten und verpassten Anschlüssen, Industriekunden verlieren das Vertrauen, da ihre Produktionsketten unter Druck geraten. Währenddessen steigen die Trassen- und Stationspreise trotz desaströser Qualität stetig weiter.
Dabei verlässt sich das zuständige Verkehrsministerium erneut auf die wiederholte Zusicherung des bundeseigenen Unternehmens Deutsche Bahn AG, im integrierten Konzern werde es nun mit neuer Unternehmensführung und einigen neuen Werbebotschaften schon besser werden. Neue Steuerungskonzepte, eine wirksame Revision der „Generalsanierungen“ oder die lange geforderte Trassenpreisreform liefert das Bundesverkehrsministerium nicht. Für mehr Wettbewerb im Fernverkehr gibt es seit 30 Jahren kein Konzept. Und aufgrund der Kompromissunfähigkeit von Ländern und Bund über den Umgang mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu den Trassenpreisen wird über Angebotskürzungen im Nahverkehr nun wohl vor Gericht entschieden. (....)

Der vollständige Inhalt dieser Pressemitteilung wird auf unserer Seite nicht angezeigt.
Zum Lesen der Mitteilung klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

-> Pressemitteilung: Verbände mahnen von BMV und Politik Gestaltungsanspruch an

Quelle: Fahrgastverband PRO BAHN e.V.

Stichwörter: Fahrgastverband PRO BAHN e.V., DB InfraGO, Trassenpreise, Generalsanierungen, Baustellenkommunikation, Netzkapazität, Bundesnetzagentur, OGK 2027, Italo‑Verfahren, Sanierungskorridore, Infraplan, Schieneninfrastruktur

Kategorie(n): Aus den Organisationen, Mobilität & Verkehr

Weitere Pressemitteilung(en) zu diesem Themenbereich:

Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V.: Zweites Zwischenfazit zur InfraGO: Note „ungenügend“
https://die-gueterbahnen.com/assets/files/news/2026/zweites-zwischenfazit-zur-infrago-note-ungenuegend.pdf