Pressemitteilung: Verkehr ’45: UVEK priorisiert Ausbauprojekte für Schiene und Strasse
Bern, 28.01.2025 - Die Verbesserungen der Verkehrsinfrastrukturen auf Strasse und Schiene können nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt werden. Der jüngste Ausbauschritt für die Nationalstrasse wurde von der Bevölkerung abgelehnt. Die Umsetzung des Angebotskonzepts 2035 der Bahn führt zu erheblichen Mehrkosten. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat deshalb die ETH Zürich beauftragt, die geplanten Ausbauprojekte aller Verkehrsträger zu überprüfen und zu priorisieren. Eine breit abgestützte Begleitung sichert den Einbezug der direkt betroffenen Akteure. Die Verkehrsperspektiven des Bundesrats zeigen, dass der Verkehr auf Strasse und Schiene weiter zunehmen wird. Der geplante Ausbau der Infrastrukturprojekte ist jedoch mit Herausforderungen verbunden: Der Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrasse wurde im November an der Urne abgelehnt. Unter anderem wurde die Vorlage als zu umfangreich wahrgenommen. Beim Ausbau der Bahn gibt es Finanzierungs- und Umsetzungsprobleme. Für die Umsetzung des Angebotskonzepts 2035 sind zusätzliche Infrastrukturmassnahmen notwendig. Gleichzeitig werden bestehende Projekte teurer. Insgesamt belaufen sich die Mehrkosten auf rund 14 Milliarden Franken, sofern keine Gegenmassnahmen ergriffen werden. (....)
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Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Stichwörter: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK, Verkehr ’45, UVEK, Nationalstrasse, Umsetzung des Angebotskonzepts 2035 der Bahn, Mehrkosten, ETH Zürich, Verkehrsperspektiven