Pressemitteilung: Verkehr — Antwort — hib 852/2026 - Neue Güterverkehrsstrecken weniger befahren als erwartet
Berlin: (hib/HAU) Nach Auskunft der DB InfraGO handelt es sich bei den in den vergangenen 25 Jahren wesentlich neu in Betrieb genommenen Schienenstrecken um die Verbindungen Köln-Rhein/Main, Nürnberg-Ingolstadt, Erfurt-Leipzig/Halle, Ebensfeld-Erfurt sowie Wendlingen-Ulm. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/8593(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/8031(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervor. Für die Strecke Köln-Rhein/Main sei die Trassierung für den schnellen Personenverkehr erfolgt, heißt es. Für Nürnberg-Ingolstadt, Erfurt-Leipzig/Halle, Ebensfeld-Erfurt sowie Wendlingen-Ulm erfolgte die Trassierung der Antwort zufolge auch für den Güterverkehr. Für letztgenannte Strecken liegt den Angaben zufolge die Zahl der bei Baubeginn eingeplanten Güterverkehrszüge pro Tag deutlich über der im Jahr 2025 festgestellten Zahl tatsächlicher Befahrungen. Bei der Strecke Nürnberg-Ingolstadt sei von etwa 100 Güterverkehrszügen am Tag ausgegangen worden. „2025 galt auf der Strecke ein Tunnelbegegnungsverbot“, heißt es in der Antwort. „Vereinzelt“ sei die Strecke von Schienengüterverkehrszügen (SGV) befahren worden, überwiegend im Umleiterverkehr, wird mitgeteilt. (....)
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