Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, äußert sich zu der aktuell geführten Diskussion über die Sicherheit der norddeutschen Küstenregion in Bezug auf die Großcontainerschiffe (Havarie der MSC Zoe) und den daraus zu ziehenden Konsequenzen aufgrund der Analysen der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU): Die Aufzeichnungen der Europäischen Maritimen Sicherheitsagentur (EMSA) zum Schiffsverkehr in den Verkehrstrennungsgebieten "Terschelling" und "Western Approach" belegen, dass keine Großschiffe mehr das küstennahe Verkehrstrennungsgebiet "Terschelling" bei Sturm befahren, und auch bei guten Wetterlagen fast ausnahmslos das küstenfernere Verkehrstrennungsgebiet "Western Approach" genutzt wird.Damit ist klar, unsere Maßnahmen wirken! Wir haben die Entwicklung hin zu immer größeren Schiffen nicht erst seit der Havarie der MSC ZOE im Blick. Neben Verkehrslenkungsmaßnahmen, wie aktuell in der Nordsee, treibt die Bundesregierung auch auf internationaler Ebene die Einführung zusätzlicher technische Sicherheitsstandards voran.