Pressemitteilung: Volatile Kraftstoffpreise: Warum Daten über Resilienz im Flottenbetrieb entscheiden
Geopolitische Spannungen und volatile Kraftstoffpreise machen die Kostenplanung in europäischen Flotten immer schwieriger. Und operative Ineffizienzen wie Leerlaufzeiten erhöhen die Kosten zusätzlich. Fabian Seithel von Geotab erklärt, warum Telematik gerade jetzt zum entscheidenden Faktor für Resilienz wird. Geopolitische Spannungen setzen Flottenbetriebe immer wieder unter Kostendruck. Zu Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 führten die stark steigenden Strompreise in Europa dazu, dass der Betrieb von Elektrofahrzeugen in einzelnen Märkten zeitweise teurer war als Diesel oder Benzin. Vier Jahre später hat sich die Dynamik erneut verschoben. Die aktuelle Lage im Nahen Osten beeinflusst die Kraftstoffmärkte spürbar: Benzinpreise in Europa sind seit Jahresbeginn durchschnittlich um 17 Prozent gestiegen, während Dieselpreise sogar um 37 Prozent gestiegen sind – in einzelnen EU-Ländern sogar um einiges mehr. Für Flotten ergibt sich daraus eine zentrale Herausforderung: Kostensteigerungen sind nicht nur hoch, sondern vor allem volatil und schwer planbar. Leerlaufzeiten als Kostenfaktor im Flottenbetrieb Die Preisentwicklung schlägt sich inzwischen deutlich in den operativen Kosten von Flotten nieder. Neue Daten von Geotab* auf Basis europäischer Nutzfahrzeuge zeigen: Ein durchschnittlicher Lkw in Europa steht 53 Minuten pro Betriebstag im Leerlauf – rund 14,6 Prozent der gesamten Motorlaufzeit. Das sind etwa 67 Litern pro Fahrzeug und Monat, die im Stand verbraucht werden. Bei aktuellen Kraftstoffpreisen* entspricht das rund 142 Euro pro Fahrzeug. Das sind schon 38 Euro mehr als noch zu Jahresbeginn. Hochgerechnet auf Flottengröße summiert sich das schnell: Eine 20-Lkw-Flotte verursacht dadurch mittlerweile rund 2.840 Euro monatliche Leerlaufkosten, während die Kosten zu Beginn des Jahres bei etwa 2.080 Euro lagen. Bei großen Flotten beziffern sich die Kosten entsprechend deutlich höher. Die Leerlaufkosten einer Flotte von 1.000 LKW belaufen sich damit bei aktuellen Spritpreisen auf etwa 142.000 Euro pro Monat. (....)
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