Pressemitteilung: Von der Mobilitätsberatung zum Mobilitätsdialog
Viele Kommunen oder Verkehrsbetriebe bieten klassische Mobilitätsberatungen an. In der Regel geht es darum, über die verschiedenen Mobilitätsangebote in der Kommune zu informieren und dabei auch Alternativen zum privaten Pkw aufzuzeigen. Die Beratungen sind meist als offene Angebote für Laufkundschaft (zum Beispiel Kundenzentren in Bahnhöfen) oder als unverbindliche Angebote wie Info-Flyer beim Zuzug in oder Umzug innerhalb einer Kommune konzipiert. Damit erreichen sie allerdings nur eine sehr kleine Zielgruppe. In diesem Papier soll in neun Thesen dargelegt werden, wie diese klassischen Beratungen weiterentwickelt werden können, um passgenauer mehr Zielgruppen zu erreichen und damit Mobilitätsroutinen von Menschen dauerhaft zu verändern. Diese neue Form der Mobilitätsberatung wird hier Mobilitätsdialog genannt, um auf den neuen Charakter dieses Angebots zu verweisen. Mobilitätsdialoge analysieren im persönlichen Gespräch auf Augenhöhe die individuellen Mobilitätsmuster, ermitteln den Bedarf von Personen und Haushalten und bieten konkrete Vorschläge an, um das alltägliche Mobilitätsverhalten kostengünstiger, stressfreier, zeitsparender, gesünder und/oder klimaschonender zu gestalten. Mobilitätsdialoge sollen nicht bevormunden, sondern wie persönliche Coachings Menschen ermächtigen und zur bewussten Gestaltung der eigenen Mobilität motivieren. Dies kann auch dazu beitragen, dass Lebensqualität und Sicherheit allgemein zunehmen und gesundheits- sowie klimaschädliche Emissionen im Verkehr sinken. (....)
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