Berlin, 21. Juli 2026 – Seefracht zwischen Fernost und Nordeuropa ist im zweiten Quartal 2026 deutlich teurer geworden. Der Hauptgrund: Verlader haben ihre Sendungen in großem Stil vorgezogen. Hinzu kamen hohe Treibstoffkosten und eine weiter angespannte Routenlage. In der Luftfracht stabilisierten sich die Preise nach den starken Anstiegen zu Jahresbeginn, lagen auf vielen wichtigen Relationen jedoch weiterhin auf erhöhtem Niveau. Das zeigt das aktuelle See- & Luftfracht-Update der technologiegetriebenen Spedition Forto. Konjunktur: Inflation steigt, Wachstum kommt kaum voran Am 11. Juni hob die EZB erstmals seit 2023 wieder die Zinsen an – um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent. Grund war der energiebedingte Inflationsanstieg: Im Mai kletterte die Teuerung im Euroraum auf 3,2 Prozent. Für das Gesamtjahr rechnet die EZB mit 0,8 Prozent Wachstum und 3,0 Prozent Inflation. Zwar war das Eurozonen-BIP im ersten Quartal um 0,2 Prozent gesunken, dahinter steckte aber vor allem ein statistischer Sondereffekt in Irland. (....)
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Stichwörter: Forto Logistics SE & Co. KG, Seefrachtraten, Luftfrachtraten, Vorzieheffekte, SCFI‑Subindex, Kap der Guten Hoffnung, VLSFO‑Bunkerkosten, Straße von Hormus, Fahrplanzuverlässigkeit, IATA, Kerosinpreise, Frachtraumkapazität
Kategorie(n): Märkte & Konjunktur
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