Pressemitteilung: Warnstreiks an sechs Seehäfen: ver.di ruft Tausende Beschäftigte zur Arbeitsniederlegung auf – und fordert einen weiteren Verhandlungstermin
In der Tarifauseinandersetzung bei den deutschen Seehäfen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) jetzt zu Warnstreiks auf: Betroffen sind Betriebe an den Standorten Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake – gestreikt wird bereits ab Beginn der Nachtschicht an diesem Montagabend, und zwar für 24 Stunden. „Dieses Signal an die Arbeitgeber, dass wir es ernst meinen mit unserer Tarifforderung, ist offenbar dringend nötig“, sagte Sylvi Krisch, ver.di-Verhandlungsführerin gemeinsam mit Francisca Bier, am Montag. Zuvor hatten die Beschäftigten in einer Befragung mit großer Mehrheit das bisherige Angebot des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) abgelehnt – der Arbeitgeberverband reagierte darauf mit Unverständnis und bot bislang keinen neuen Verhandlungstermin an. „Das lassen wir so nicht durchgehen“, erklärte Gewerkschafterin Krisch. „Die Beschäftigten wollen ein besseres Angebot und haben das auch verdient. Sie sind es, die in den Häfen die Infrastruktur am Laufen halten und dafür sorgen, dass die Branche insgesamt stabil und erfolgreich unterwegs ist.“ Man erwarte, dass die Arbeitgeber einen dritten Verhandlungstermin vorschlagen. „Wenn es dazu etwas Nachdruck braucht, dann liefern wir den“, sagte Krisch. (....)
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Stichwörter: ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Tarifauseinandersetzung, Warnstreiks an sechs Seehäfen, Aufruf an die Beschäftigten zur Arbeitsniederlegung, Standorte Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake, Streikbeginn ab Beginn der Nachtschicht am 17.08.2026 für 24 Stunden