Mit dem Auto quer durch München oder Berlin: Schon der Gedanke löst bei vielen Stress aus. Aber was genau zehrt dabei eigentlich so sehr an den Nerven? Der Psychologe Christian Müller von TÜV NORD klärt auf. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt derzeit in Städten. Wer dort von A nach B will, muss sich zwangsläufig durch die Stadt bewegen. Und das bedeutet Stress, wie eine Feldstudie vom Massachusetts Institute of Technology zeigte. Versuchspersonen fuhren dafür 50 Minuten lang mit dem Auto durch Boston und Umland. Die Fahrt in der Stadt fanden sie nicht nur subjektiv anstrengender als die auf dem Highway. Sie zeigten dabei auch vermehrt körperliche Stressreaktionen wie einen erhöhten Puls.