Pressemitteilung: Warum das Neue nicht immer siegt: Was wir vom Scheitern des Transrapid lernen – Interview mit NBS-Organisationsprofessor Marcel Schütz
Warum eine zukunftsweisende Technologie trotz Milliardeninvestitionen nicht ins Rollen kam – und was das über den Umgang mit Innovation heute verrät. Ein NBS-Themenspezial vom NBS-Organisationsprofessor und Soziologen Prof. Dr. Marcel Schütz, welcher vom Deutschlandfunk zu diesem spannenden Thema interviewt wurde. Warum das Neue nicht immer siegt: Was wir vom Scheitern des Transrapid lernen – Interview mit NBS-Organisationsprofessor Marcel Schütz Wenn wir von Innovation sprechen, denken viele an Fortschritt, Zukunft und technische Überlegenheit. Doch Innovation ist nicht einfach das Ergebnis exzellenter Ingenieurskunst. Sie ist ein gesellschaftlicher Prozess, der von Organisationen, Erwartungen und Machtverhältnissen mitgeprägt wird. Das zeigt kaum ein Fall so anschaulich wie der deutsche Transrapid. Die Magnetschwebebahn galt in den 1990er Jahren als Symbol einer Zukunft des Hochgeschwindigkeitsverkehrs: leise, superschnell und emissionsarm. Milliarden flossen daher in Forschung, Entwicklung und Teststrecken. Ausgerechnet im symbolträchtigen Jahr 2000 wurde das Prestigeprojekt des geplanten Baues der Strecke Hamburg–Berlin dann gestoppt – und das kurz vor Spatenstich. 25 Jahre später ist klar: Der Transrapid ist nicht an seiner Technologie, sondern an seinem Kontext gescheitert. Was lässt sich daraus lernen – für Innovationstätigkeit, Unternehmen und Gesellschaft? Darüber haben wir ausführlich mit dem Organisationswissenschaftler und Soziologen Prof. Dr. Marcel Schütz gesprochen. Ein NBS-Themenspezial. (....)
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