Sind Ihnen am Bahnsteig beim Warten auf den Zug seltsame kleine gelbe Kästen zwischen den Gleisen aufgefallen? Oder ein langes Kabel, mittig auf den Schwellen angebracht? Dabei handelt es sich um Zugbeeinflussungssysteme. Die Bahntechnik-Fachleute von TÜV NORD erklären, was es damit auf sich hat, welche Systeme in Deutschland im Einsatz sind und warum nur auf einer begrenzten Zahl von Strecken mit mehr als Tempo 160 gefahren werden kann. Das bekannteste Zugbeeinflussungssystem ist natürlich das Streckensignal. Doch anders als Ampeln im Straßenverkehr handelt es sich nicht nur um optische Zeichen: Überfährt ein Zug ein Haltsignal, wird er zwangsgebremst, jedenfalls auf den allermeisten Strecken in Deutschland, nur einige Nebenstrecken sind davon ausgenommen. Moderne Zugbeeinflussungssysteme übertragen die Informationen aus den Signalbildern in den Führerstand, informieren die Lokführerin oder den Lokführer so über weitere Haltepunkte und Geschwindigkeitsbeschränkungen im Streckenverlauf. (....)
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Schlagwörter: TÜV Nord AG, wenige Strecken, Hochgeschwindigkeit, Zugbeeinflussungssysteme, Bahntechnik, Systeme in Deutschland
Kategorie(n): Forschung & Transfer