Pressemitteilung: Warum so zögerlich, Deutschland?

Frankreich startet in die zweite Runde Social Leasing. Deutschland könnte von den Erfahrungen profitieren und mit einem starken Programm nachziehen.
Heute feiert Social Leasing in Frankreich sein Comeback. Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen können sich wieder auf eine staatliche Förderung bewerben, um zu vergünstigten Raten ein E-Auto zu leasen. Der Andrang auf die erste Runde 2024 war so enorm, dass das Programm nach wenigen Wochen ob der vielen Anträge gestoppt werden musste. Doch es zog auch Kritik nach sich: zu teuer, zu ungenau. Bis zu 13.000 Euro pro Auto, zu viele Teilnehmende aus mittleren Einkommensgruppen profitierten. Nun hat man nachgebessert. Bei der Neuauflage wurde die Förderung pro Auto auf 7.000 Euro herabgesetzt.
In Deutschland wird das Programm bisher lediglich von der SPD gefordert, die Union hält sich zurück, konkrete Pläne existieren bisher nicht. Förderungen hierzulande kommen (oder kamen) etwa Eigenheimbesitzern mit Solaranlagen, Pendlern oder Dienstwagenfahrenden zugute. Nun gibt es zwar endlich kleinere, günstigere E-Autos auf dem Markt, aber für einen Großteil der Deutschen sind Stromer generell noch nicht bezahlbar, auch nicht über den Gebrauchtwagenmarkt. (....)

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Quelle: European Federation for Transport and Environment AISBL

Stichwörter: European Federation for Transport and Environment AISBL, Frankreich, Social Leasing, E-Mobilität Deutschland, geringes und mittleres Einkommen, 1.Social-Leasing Runde: bis zu 13.000 Euro pro Auto, 2. Runde: Förderung pro Auto bis zu 7.000 Euro, Eigenheimbesitzer mit Solaranlagen, Pendler, Dienstwagenfahrende

Kategorie(n): Gesundheit & Umwelt, Mobilität & Verkehr