Pressemitteilung: Wasserstoff-Leitprojekt »H2Giga« - Der Weg ist frei für Elektrolyseure aus Massenproduktion
Von der Produktion bis zum Recycling: Im Wasserstoff-Leitprojekt »H2Giga« arbeiten Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen an der serienmäßigen Herstellung leistungsstarker Elektrolyseure. An fünf Teilprojekten sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IPA beteiligt. Ihre Ergebnisse liegen jetzt vor. Wenn energieintensive Industrieunternehmen und der Schwerlastverkehr klimaneutral werden sollen, helfen selbst die leistungsfähigsten Batterien nicht weiter. Die beiden Branchen müssen ihren Energiebedarf also anderweitig decken – mit grünem Wasserstoff. Doch der ist nicht ohne Weiteres verfügbar. Wasserstoff ist zwar auf der Erde reichlich vorhanden, aber meist in Molekülen gebunden, in Wasser (H2O) zum Beispiel. Wer das gasförmige Element als emissionsfreie Energiequelle nutzen möchte, muss den Wasserstoff also zunächst aus dem Wassermolekül herauslösen. Dafür gibt es Elektrolyseure. Sie spalten Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O) auf. Brennstoffzellen können den Wasserstoff dann in elektrischen Strom umwandeln, der Elektromotoren antreibt. Oder der Wasserstoff wird in Hochöfen verbrannt. Doch Elektrolyseure sind in Deutschland bisher noch knapp und teuer. Im Wasserstoff-Leitprojekt »H2Giga« des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt forschen deshalb seit 2021 zahlreiche Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen an der serienmäßigen Herstellung leistungsstarker Elektrolyseure. An fünf Teilprojekten ist das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA beteiligt. Die letzten gehen dieser Tage zu Ende; die Ergebnisse liegen vor. (....)
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