Pressemitteilung: Wasserstoffbetriebene Flugzeuge noch höher in die Luft bringen Zweiter Platz für Studierende der TU Braunschweig bei deutschlandweitem Wettbewerb für Flugzeugentwürfe
Mit ihrem Flugzeugentwurf „KANGAROO“ belegte ein Team von Studierenden der Technischen Universität Braunschweig bei der diesjährigen Design Challenge des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den zweiten Platz. In nur vier Monaten entwickelten die Studierenden ein Design, mit dem sich verschiedene Konzepte des Wasserstoffantriebs sicher erproben lassen – auch in größeren Flughöhen. Unterstützt wurden sie dabei von Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Instituts für Flugzeugbau und Leichtbau. Insgesamt traten 16 Teams von zehn deutschen Hochschulen bei der Design Challenge an, die seit zehn Jahren die besten studentischen Flugzeugentwürfe Deutschlands sucht. Das DLR ruft jährlich Studierende dazu auf, Entwürfe für fliegende Versuchsträger einzureichen. Die Herausforderung: Sie haben dafür nur vier Monate Zeit. Außerdem soll der Entwurf bereits in drei Jahren für seinen ersten Flug abheben können – normalerweise dauert es deutlich länger, bis ein Flugzeug entwickelt und gebaut ist. Dieser Aufgabe stellten sich auch sechs Studierende der TU Braunschweig. Im Kurs zum Entwerfen von Verkehrsflugzeugen von Professor Ingo Staack erfuhren sie von dem Wettbewerb. „Unser Maßstab war nie: Reicht das für einen Studierendenwettbewerb? Sondern: Würde ein Ingenieur in der Industrie diesen Entwurf ernst nehmen? Diese Latte haben wir uns selbst gelegt und jede Woche gemerkt, wie hoch sie liegt. Und dennoch haben wir sie erreicht“, sagt Jacques Meimann, der im Bachelor Maschinenbau studiert. Seine Kollegen Tim Freier, Jens Ohland, Kevin Rittinghaus, Nick Schoeneich und Alexander Zapff studieren Luft- und Raumfahrttechnik im Master. (....)
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