Pressemitteilung: Wasserstraße: Auch sicherheitskritischen Bauprojekten droht Stopp durch Unterfinanzierung
Ohne verlässliche Wasserstraßen- und Hafeninfrastrukturen gefährden wir die Resilienz der Lieferketten, Energieimporte und militärische Logistik Zum Finanzloch im Bundeshaushalt bei der Straßen- und Schieneninfrastruktur kommt ein weiteres hinzu: Bis 2029 muss die Bundesregierung nach Berechnungen der BAUINDUSTRIE 7 Milliarden Euro in die Wasserstraßeninfrastruktur investieren, um den Substanzverlust an den Wasserstraßen zu stoppen und wirksame Impulse zur Bewältigung des Sanierungsstaus zu setzen. Da allein die zu erwartenden Preissteigerungen für den Erhalt der Wasserstraßeninfrastruktur bis 2029 etwa 2,5 Milliarden Euro betragen, schreitet der Verfall der teilweisen sogar kritischen Infrastruktur unvermindert weiter, wenn der Bund nicht endlich in die Wasserstraßen investiert. Vor diesem Hintergrund ist es völlig unverständlich, dass die Wasserstraßeninfrastruktur keinen Cent aus dem Sondervermögen des Bundes erhalten soll. In den nächsten Jahren plant das Bundesverkehrsministerium sogar zurückgehende Investitionen in diesen Verkehrsträger. (....)
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Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
Stichwörter: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Wasserstraßen, drohender Stopp sicherheitskritischen Bauprojekten durch Unterfinanzierung, Gefährdung der Resilienz von Lieferketten, Energieimporten und militärischer Logistik, Berechnungen der BAUINDUSTRIE, bis 2029, Investition von 7 Milliarden Euro in die Wasserstraßeninfrastruktur
Kategorie(n): Aus den Organisationen, Logistische Infrastruktur