20.02.2023 11:30 Umschlagergebnisse • Wachstum beim Umschlag von konventionellem Stückgut / • Gütertransport auf der Schiene hält Niveau / • Trend zu großen Schiffen hält an / Internationale Krisen prägten im Jahr 2022 den Seegüterumschlag im Hamburger Hafen. Die Hamburger Terminals schlugen so 119,9 Mio. Tonnen an Seegütern um. Das entspricht einem Minus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Positiv entwickelte sich das konventionelle Stückgut mit einem Plus von 11,2 Prozent auf 1,4 Mio. Tonnen. Der Umschlag von Stückgut fiel jedoch auf 83,7 Mio. Tonnen (-5,8 Prozent). Somit gingen 36,2 Mio. Tonnen (-8,9 Prozent) Massengut über die Kaikanten im Hafen Hamburg. „Der Krieg in der Ukraine mit den damit verbundenen Sanktionen gegenüber Russland als auch die weltweiten Probleme in den Lieferketten aufgrund der Corona-Pandemie wirkten sich im Jahresverlauf auf den Umschlag des Hamburger Hafens aus. Hinzu kamen zu Beginn der zweiten Jahreshälfte Arbeitskämpfe im Hafen und im Verlauf des Herbstes eine sehr hohe Inflation, die die Kauflaune der Konsumenten auf einen Tiefpunkt fallen ließ“, erläutert Axel Mattern, Vorstand bei Hafen Hamburg Marketing e.V. Beim Massengut sind die geringeren Mengen direkt und auch indirekt auf verschärfte Sanktionen gegenüber Russland zurückzuführen. Sowohl das Sauggut (-6,0 Prozent/6,0 Mio. Tonnen) als auch Greifergut (-6,3 Prozent/20,2 Mio. Tonnen) sowie Flüssigladung (-15,2 Prozent/10,0 Mio. Tonnen) verzeichnen ein Minus. (....)
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Kategorie(n): Märkte & Konjunktur